7 Tage Mexiko-Rundreise.
(Ein kleiner Abriß aus einer Fülle von Eindrücken)

Eine interessante Reise in die vergangene Kultur der Mayas. Unsere erste Station war Chichen Itza, eine der größten und besterhaltenen Ausgrabungsstätte. Mit einer Pyramide die aus 365 Stufen besteht . Die 365 Stufen ergeben sich aus 4 Treppenaufgängen a 91 Stufen plus einer Abschlußstufe.
Diese 365 Stufen bedeuten ein Kalenderjahr .
Besondere Tage sind der Frühlings- und Herbstanfang .
An einem Treppenaufgang ist an diesen Tagen (durch den Schatten der Sonne) eine von oben nach unten wandernde Schlange zu erkennen.


Weiter ging es nach Uxmal zu den dortigen Ruinen, wo sich auch die Echsen wohl fühlen. Am Abend erlebten wir eine phantastische Licht- und Tonschau. Dargestellt wurde die Geschichte vom Regengott Jac.


Der fünfte Tag führte uns nach Palenque, der versunkenen Mayastadt im Regenwald. In der dortigen Pyramide befindet sich im Inneren eine Treppe die zur Grabeskammer führt. Nach schweißtreibendem Abstieg konnte man die Grabstätte eines Mayaoberhauptes besichtigen. Nun führte uns eine Wanderung durch den Regenwald. Der Weg führte über schmale Pfade und einer schwankenden Hängebrücke mit zum Teil großen Löchern zum Bus.

Auf der Fahrt von Palenque nach Tulum kamen wir durch ein mexikanisches Dorf. Mit welchen einfachen Mitteln die Dorfbewohner sich zufrieden gebe müssen, war mir bisher unvorstellbar. Eine Handvoll Süßigkeiten ist für diese Kinder etwas ganz Besonderes.

Der Abschluß der Rundreise war die sonnige Mayafestung Tulum an der Karibik-Küste; die uns auch den letzten Schweiß aus den Poren trieb. Man konnte sich nur wundern, wie die Pfahlspringer diese Hitze in Tulum aushielten.


Fazit: Die Reise hat sich für mich gelohnt und finde sie empfehlenswert.

Ulrich Jäger